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09.12.2010 – Der Auftakt
Der fahrbare Untersatz ist beladen (sprich: vollgestopft), und der tobende
Schneesturm giert bereits erwartungsfroh nach seinem willigen Opfer. Bereits
der häusliche Berg stellt sich als rutschende Herausforderung dar, was für
ein perfekter Auftakt. Das Wetter stellt sich dann allerdings zum Glück
nicht als gar so schlimm heraus, und überrascht auf der Fahrt nach Fürth nur
zweimal mit plötzlich einsetzenden Schneestürmen die den Webmaster beinahe
von der Straße blasen, sowie einmal Regen und daraus resultierendem Blitzeis.
Eher unentspannende vier Stunden, eine heraus gefallene Plombe (strike! So
was passiert immer im ungeeignetsten Augenblick) und der Erkenntnis
Schneeschaufel und Handtücher vergessen zu haben später, war der vorläufige
Ort der Bestimmung erreicht. Das Domizil der Fanclub-Hexe Beresah ist das
Quartier für die nächsten beiden Tage. Mit der neuesten Pratchett-DVD „Going
Postal“ findet der Tag einen entspannend erheiterten Ausklang – einzig der
beleidigte Rücken des Webmasters lässt sich von der Entspannung nicht
anstecken.
Bereits in der Nacht wird, durch das hübsche Schneegestöber das die
Häuserschluchten ausfüllt, klar, dass der morgige Tag in fahrtechnischen
Belangen ernüchternd werden könnte. Kann mir noch mal jemand sagen warum ich
das mache…. ?
Es wurden vernichtet:
Schnitzel und Chips
Spruch des Tages:
"Er glaubte nicht an Engel." (Aus Terry Pratchett's "Going Postal")
10.12. – VA-Zentrum, Burglengenfeld
Der Morgen grüßt mit strahlendem Sonnenschein – und 20cm Neuschnee. Der
Webmaster vollführt nach einem Blick aus dem Fenster akrobatische
Verrenkungen, beim Versuch sich selbst in den Hintern zu beißen. Man
erinnere sich an die Erkenntnis des vorangegangenen Tages: Die
Schneeschaufel liegt zu Hause… Der mitgeführte Eiskratzer mit Schneebesen
(oder sollte ich lieber sagen: Beschen) erweist sich als gnadenlos
unterdimensioniert. Also hilft nur, Augen zu und durch! Glücklicherweise
scheint keine der Straßen die auf dem Weg nach Burglengenfeld benutzt werden
soll gesperrt zu sein. Ein Lichtblick.
Zu Fahren ist es dann auch überraschend gut, so ist man ruck- zuck und
früher als gedacht in Burglengenfeld, sprich: mitten im Nirgendwo. Die Halle
stellt sich als ein Pfarrheim heraus, in dem gerade ein Kinderhort ein Fest
feiert – was unser Grüppchen aus drei wartenden (und frierenden!!!) Personen
mit lautem Gelächter kommentiert.
Die lange Wartezeit (*bibber*) wird verkürzt durch gut aufgelegtes Personal
der Halle (danke fürs ab und zu reinlassen und aufwärmen…), einen trotz
einigen Problemen vor Ort gut aufgelegten Tourmanager der sich sehr über die
als Geschenk mitgebrachte Sachertorte freut, sowie Amen und OX die mit ihrem
ständigen kommentierten Pendeln zwischen Halle "We’re comin in!" und Bus "We’re
leavin’ now!" für einige Erheiterung sorgen.
Kurz vor Einlass erfolgt dann eine kleine Ernüchterung… das bereits halb
erfrorene Antha musste sich ja noch umziehen, brr. Selbiges stellt sich dann
im engen Auto als nicht nur sehr "erfrischend" sondern auch als ziemlich
kompliziert heraus, und dauert länger als gedacht. Der extrem rutschige,
schneebedeckte Weg vom Parkplatz zur Halle tat sein übriges dazu, dass der
Webmaster nur noch einen Platz in zweiter Reihe erben konnte.
Etwa 350 Nasen füllen die Halle recht gut aus, und auch die Hitze drinnen
hält sich in Grenzen. Die erste Vorband Kaledon kämpft mit enormen
Soundproblemen, die alles erschlagenden Bässe lassen nur erahnen was
gespielt wird. Für den Lacher des Tages sorgt der Sänger von Kaledon, der
hartnäckig eine Wall of Death einfordert, bis das Publikum sich nach einigem
Zögern auch vorsichtig teilt. An dem Zeitpunkt an dem die beiden Hälften
eigentlich auf einander zurasen sollten passiert… gar nichts. Die Besucher
stehen da, und wissen nicht so genau was jetzt von ihnen erwartet wird. Tja…
nicht böse sein Jungs, aber das ist einfach nicht das richtige Publikum für
so was… Bei The Dogma bessert sich die soundtechnische Lage dann deutlich,
und die Italiener liefern einen sehr guten Auftritt ab, bei dem auch das
Publikum ordentlich mitgeht.
In die gleiche Bresche schlagen Lordi, die sich als spielfreudiger erweisen
als man sie von den letzten Touren in Erinnerung hat – und das steht ihnen
verdammt gut zu Gesicht! Besonders Big L präsentiert sich trotz leichter
Grippe locker wie nie, und auch der Rest der Band ist deutlich zu Späßchen
aufgelegt. Otus fügt sich äußerst gut ein, und brettert durch das Set als
wäre der Leibhaftige selbst hinter ihm – yeah!
Einziges Manko des Abends, nebst den wie zu erwarten nicht vorhandenen Pyro:
das Licht. Eine extrem schlechte Ausleuchtung der Bühnenmitte sorgt dafür
dass Mr. Lordi einen Gutteil des Konzertes über im Schatten steht, und die
ISO-Werte der Kameras in die Höhe schnellen, bei gleichzeitigem Absinken der
Fotoqualität. Mist. Bezeichnend dazu, werden die Fotos der weiter hinten
positionierten Awa und Otus besser als die Bilder der amtlich posenden
Herren an der Front…
Nach dem Konzert gibt es noch kurz für den Fanclub eine Massenabfertigung an
Bandfotos "Next one! Next one!", ehe sich die Band unter die Dusche
verabschiedet um bei dem begrenzten Angebot an heißem Wasser im VA-Zentrum
nicht zu kurz zu kommen.
Die Entmonsterifizierung erfolgt dieses Mal dank des netten Hallenpersonals
auf den Hallentoiletten, sodass es zumindest keine weiteren
Erfrierungserscheinungen gibt.
Die Rückfahrt erweist sich dann, trotz stellenweise dichten Schneegestöbers
und Schneeglätte auch als relativ problemlos. Nach einen kurzen Nachtimbiss,
heißt es dann: Matratzenhorchdienst!
Es machten Burglengenfeld unsicher:
Beresah, Höllenfürst, Evchen & Katja.
Spruch des Tages:
"Witch, who's your daddy?" (Lordi auf der Bühne bei Who's your Daddy
zu Beresah)
11.12. – All-Karthalle, Kaufbeuren
Nach einer doch relativ kurzen Nacht, geht es schon um 10 Uhr weiter zum
nächsten Quartier (Orion) und von dort mit Mitfahrern befüllt weiter nach
Kaufbeuren. Positiv bei Fahrtantritt: Kein Neuschnee!
Bei Ankunft in Kaufbeuren werden wir von Regen und beißendem, extrem
unangenehmem Wind empfangen. Da sich vor der Halle noch nichts tut,
genehmigen wir uns zuerst einen kleinen Imbiss bei McDoof, und holen
anschließend ein weiteres FC-Mitglied vom hiesigen Bahnhof ab. Wieder zurück
an der Halle scheint der Wind noch übler geworden zu sein, weshalb wir uns
nach kurzer Beratschlagung in die Cafeteria des Kinos von nebenan
zurückziehen und dort Punsch und Glühwein zusprechen. Zu allem Überfluss
muss auch noch die Feststellung gemacht werden, dass die Kamera des
Webmasters in der Laptoptasche zurückgeblieben ist - die wiederum in der
Wohnung von Orion steht. Was für ein glücklicher Zufall. -.-
Nach Ende des Soundchecks dürfen wir dann auch in die Halle – wo es aber
leider auch nicht um so viel wärmer ist als draußen -.- Besonders "belebend"
wieder einmal die Umziehaktion am Parkplatz, denn der eisige Wind erzeugt
gefühlte -50° auf der nackten Haut, *brrr*. Zum Glück werden wir nach Abgabe
von Klopfzeichen (genauer gesagt, nach einigen festen Fußtritten gegen die
Tür da Kaledon gerade ihren Soundcheck abhielten) mit klammen Fingern und
Eisblöcken an den Füßen wieder eingelassen.
Kurz danach beginnt auch schon der Einlass, vor dem wir uns auch noch
schnell Plätze an vorderster Front sichern. Wie aber sehr bald an diesem
Abend klar wird, herrscht heute eine sehr seltsame, abweisende Stimmung in
der riesigen Karthalle - und es sind überdurchschnittlich viele Betrunkene
unterwegs. Überhaupt zieht sich diese Stimmung generell durch den ganzen
Abend, denn keine der drei Bands mag so richtig bei den Besuchern zünden.
Eher im Gegenteil, bemüht sich die alkoholselige Fraktion nach Kräften die
Zuschauer zu vertreiben. Nebst einiger herumfliegender Bierbecher, machen
vor allem die vorderen Reihen einige Male ziemlich derbe Bekanntschaft mit
fliegenden Ellbogen oder Knien. Darunter auch die Fanclub-Fraktion, die sich
der "Avancen" der Betrunkenen kaum noch erwehren kann.
Das Maß ist aber endgültig voll, als mir einer der Vollidioten ins Kreuz
springt, und mich am Absperrgitter fast zu Fall bringt. Beim Versuch den
Sturz noch abzufangen knicke ich mit meinen 15cm-Plateaus um, und es knackt
bedrohlich im rechten Fußgelenk. Den Rest des Konzertes verbringt der
Webmaster also größtenteils damit auf einem Bein zu stehen, und sich am
Gitter festzuhalten um nicht noch einmal von einem der Besoffenen zu Fall
gebracht zu werden.
Dementsprechend frostig fällt dann auch der Rest des Konzertes aus - wenn
man jedes Mal wenn es mal wieder Grund gäbe die Arme hochzureißen einen Stoß
kriegt, dann vergeht einem wirklich die ganze Lust. Das bemerken sogar die
Monster, die sich beim anschließenden kurzen Fotoshooting Sorgen um das
humpelnde Antha machen. Doch was ein echtes Monster ist, das hält durch -
auch wenn der eine Fuß schmerzt und der andere von der Überlastung brennt.
Der Fanclubvampir bringt schließlich auch noch den Mut auf der Mumie den
neuesten Schrei in Sache Hutmode zu überreichen - der am Vortag vergessene,
mit schwarz-pinkem Zebramuster verbrämte Cowboyhut, den Beresah in weiser
Voraussicht extra für Amen gekauft hatte.
Durch die extreme Kälte vor der Halle, und die dezent angefressene Laune
einer bestimmten Person, beschließt die Fanclub-Fraktion gleich nach dem
Konzert aufzubrechen. Zwar ist das zum Signieren abgegebene Zeug noch nicht
fertig, aber es gibt ja noch den morgigen Tag… Zudem muss der Vampir noch
Zuhause abgeliefert werden, was einem Umweg von ca 100km bedeutet, also
nimmt der schmerzende Gasfuß des Webmasters den Weg nach Wangen im Allgäu in
Angriff, um dann nach erfolgter Ablieferung mit schlafender Fracht wieder
ins vorübergehend heimische Dillingen an der Donau zurückzukehren. Gegen
vier Uhr morgens kann sich das Antha dann nach Einwurf einer Schmerztablette
auch endlich im Schlafsack zusammenrollen…
Kaufbeuren wurde erobert und wieder aufgegeben von:
Orion, Markus, The_Vampir, Andy
Spruch des Tages:
"All you get was laughter, and Paul Stanley on your back!" (Lordi bei
"Devil is a Loser" zu The_Vampir)
12.12. - Longhorn LKA, Stuttgart
Am nächsten Morgen beginnt das Antha nach nur 4h Schlaf damit all das was am
Vortag aus dem Kombi geschaufelt wurde um den Mitfahrern Platz zu machen,
wieder hineinzupacken. Nach einem Wurstbrot und dem Überspielen der Fotos
von Orion, geht es weiter nach Stuttgart. Dort wartet die eigene
Verwandtschaft, die dieses Mal als Quartiergeber herhalten darf -
praktischerweise auch noch kaum 20min Fahrzeit von der Halle entfernt. Was
kann man sich schöneres vorstellen?
Das wird natürlich gleich einmal ausgenutzt, für ein kleines
Nachmittagsschläfchen… Ausgeruht und gut gestärkt geht es dann also nach
Stuttgart, ins LKA. Das brave Navi findet die Location ohne Probleme - was
man vom Antha nicht behaupten kann. Manchmal sieht man eben den Wald vor
lauter Bäumen nicht, und die Halle nicht mal dann wenn man direkt davor
steht. Dabei stehen hier doch zwei gaaaaaaanz unauffällige Tourbusse rum.
Auch ein kleines Häufchen unentwegter hat sich schon vor der Halle
eingefunden, unter diesen befindet sich auch Killer-Lady mit der sich gleich
ein angeregtes Gespräch ergibt. Des Anthas noch immer schmerzender Fuß sorgt
dafür, dass das Kostüm dieses Mal schweren Herzens im Auto bleiben muss. Ein
seltsames Gefühl. O_o
Zudem taucht auch noch auf einmal Amen auf, und gesteht dass die Band keine
Ahnung hat was mit diesem "Bag" passieren soll, der da auf einmal im Bus
aufgetaucht ist. XD Ja, gestern war alles ein bisschen… chaotisch. Aber
diese Sache ist schnell geklärt, also liegt der Fokus gleich wieder beim
Konzert.
Die Fanclubfraktion pflanzt sich also ein weiteres Mal in der ersten Reihe
auf, und harrt der Dinge die da kommen werden. Und das LKA füllt sich
ziemlich gut, mit einer Menge an gut gelaunten Leuten - das sieht doch schon
mal viel besser aus als gestern! Und genau so wird es dann auch, viel besser
als am Vortag!
Schon bei der ersten Vorgruppe Kaledon geht das Publikum so richtig ab, was
den Herren auf der Bühne auch augenscheinlich richtig Spaß macht. Gut… ich
finds noch immer ein wenig langweilig, aber jeder hat einen anderen
Geschmack.
Ganz anders sieht da schon die Sache bei The Dogma aus - da geht auch der
Webmaster dieses Mal so richtig ab. Kein Kostüm = Kein Kräftesparen, muhaha…
Auch das Licht erweist sich im LKA als sehr dankbar, so sind schon bei The
Dogma einige recht schöne Fotos möglich. Ein Gutteil des Publikums erweist
sich auch schon bei den Songs der Italiener beeindruckend textsicher, und
feiert die Gruppe so richtig ab. Toll!
Als schließlich Lordi die Bühne entern, geht das Publikum genau wie bei den
Vorbands von der ersten Sekunde an voll mit. So gut wie alle Songs, auch
jene vom neuen Album, werden vom durchwegs textsicheren Publikum mitgegröhlt
und genauso abgefeiert wie der Song Contest-Hit "Hard Rock Hallelujah". Ein
etwas Angetrunkener versucht in der Mitte hartnäckig einen Moshpit
anzuzetteln, was von der Security nicht bemerkt wird, er wird jedoch von
einigen umsichtigen Zuschauern immer wieder vom Rempeln und Treten
abgehalten. Bei "Who's your Daddy" taucht zur Freude der Band eine leicht
bekleidete Dame auf der Bühne auf, die zu den Klängen des Songs so richtig
abrockt. Who's your daddy, bitch? ;-)
Nach dem Konzert gibt es noch ein kurzes Meet & Greet, das aufgrund eines
Gewinnspiels des Veranstalters zur Massenabfertigung gerät. Doch trotz
kurzzeitigen Chaos bekommt jeder sein Foto, und auch einige Autogramme sind
noch drinnen. Lediglich die am Vortag abgegebene Tasche braucht noch ein
wenig Zeit bis sie dann endgültig auftaucht.
Bevor sich die Fanclub-Truppe wieder splittet und jeder seiner Schlafstelle
zustrebt, entwickelt sich noch ein recht angeregtes Gespräch mit einigen
Mitgliedern von The Dogma. Ein schöner Ausklang für einen wirklich tollen
Konzertabend!
Es feierte in Stuttgart mit dem Antha:
Killer-Lady
Spruch des Tages:
"I feel naked!" (Das unkostümierte Antha zu Lordi, nach der Show)
13.12. – Szene, Wien, oder: Planänderung…
Der am Morgen trotz Schmerzmittelzufuhr noch immer beleidigte Fuß bereitet
Sorgen. Trotzdem wird der Trip in Richtung österreichischer Hauptstadt mit
Verbissenheit in Angriff genommen. Jedoch… Murphy hat etwas dagegen. Ein
Megastau infolge einer Serie von schweren Unfällen auf der eisglatten
Fahrbahn legt Teile der A8 und der A99 lahm, und das nicht nur in die
Richtung in die es den Webmaster zieht. Da auch die Umleitungen heillos
verstopft sind, bleibt nichts anderes übrig als das Ende des Chaos
abzuwarten. Während der mehreren Stunden Stillstand (ok, man bewegte sich
doch immerhin ungefähr 100m in der Stunde) wurde eine besonders gefinkelte
Foltermethode entdeckt. Ein verflucht drängendes natürliches Bedürfnis, und
weit und breit keine Möglichkeit einen Ort zu erreichen an dem man diesen
bestimmten inneren Druck abbauen kann - und das über mehrere Stunden hinweg.
Und dann, endlich eine Örtlichkeit der Erleichterung vorzufinden, die
GESPERRT ist!!!! Aaaah!
Nach sehr vielen Runden ums Auto, und einigen Dehnungsübungen die Beobachter
mit einem verständnislosen Grinsen kommentieren, kommt die Sache endlich mal
wieder ins Rollen. Die Blechlawine schlängelt sich an einem von der Straße
gerutschten LKW, einem ausgelaufenen Heizöllaster, sowie etwas später noch
einem Auto mit fröhlich brennendem Motorraum inklusive wild herumhüpfender
Leute vorbei. Filmreif. Wo ist die versteckte Kamera?
Es flutscht für ca. eine Viertelstunde, ehe man im nächsten Stau feststeckt.
Dem Gegenverkehr ergeht es auch nicht besser, denn hinter mehreren quer
stehenden und ineinander verkeilten LKW's hat sich auch ein ansehnlicher
Stau von jenseits der 10km Länge gebildet. Schließlich soll jeder auf seine
Kosten kommen.
Es bleibt also nichts anderes übrig, als erneut zu warten. Doch alles ist
irgendwann einmal vorbei (Schneepflüge zur Absicherung der Unfallstelle?! Da
war wohl auch schon Personalnot…), und so kommt nach dem Münchner Chaos auch
endlich einmal Licht am Ende des Tunnels, bzw freie Fahrbahn am Ende des
Staus.
Was aber zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr hilfreich ist, da die Uhr
inzwischen auch nicht stillgestanden ist. Es ist beinahe sieben Uhr abends,
als gerade einmal Salzburg passiert ist (merke, der Webmaster fuhr kurz vor
9 in Stuttgart weg…). Und nach Wien sind noch einmal drei Stunden
einzurechnen, der Fuß schmerzt, und die Laune ist im Keller. Nein, bereits
irgendwo unterhalb des Kellerniveaus. Also hilft nur eines, die Autobahn
verlassen und die letzten Kilometer gen Heimat steuern, um sich eine Nacht
im eigenen Bett zu gönnen. Eigentlich hätte ich in Stuttgart gar nicht erst
wegfahren brauchen -.-
Kurz nach Ankunft ruft auch noch Movio an, dem in Wien gerade der Eintritt
in die Halle verwehrt wird - doch ein kurzes, klärendes Gespräch löst auch
dieses Problem.
Tja, damit wäre dieser Tag auch abgehakt…
Es litten still und leise:
Ford Focus Traveller (BJ 2002), sowie eine Blase
Spruch des Tages:
"Hier der aktuelle Rutschreport von Bayerns Straßen… Wenn sie nicht schon
im Stau stecken, lassen sie das Auto stehen - zu Fuß sind sie schneller!"
(Radiosprecher beim Bayern 3 Verkehrsfunk)
14.12. - Und wieder rauf…
Ich muss einen Knall haben. Gestern 400km von Stuttgart runter, heute 800km
wieder rauf - Bestimmungsort Witten. Das Navi behauptet die Reise würde
siebeneinhalb Stunden dauern, es werden dann aber gute 10 Stunden. An dieser
Stelle ein herzliches Dankeschön an die Baustelle beim Autobahnkreuz
Biebelried, die mich eine glatte Stunde kostet, sowie die restlichen
Baustellen auf A3 und A45, die ihr bestes tun den Webmaster in den Wahnsinn
zu treiben.
Ansonsten ist die Fahrt, bzw aus diesen Gründen der komplette Tag nicht sehr
ereignisreich. Sieht man einmal davon ab dass der schwarze Kater des Anthas,
aus Protest dass selbiges schon wieder wegfährt, die Fußmatte des Autos
markiert, was erst nach etwa 100km durch sich ausbreitenden seltsamen Geruch
bemerkt wird. Erkenntnis des Tages: Scheibenwaschmittel hilft gegen
Katzenpisse, denn das Auto riecht danach besser.
Bei KKE, dem Unterkunftgeber für die nächsten Tage, wartet dann auch schon
ein schönes großes Bett, das mit sofortiger Wirkung okkupiert wird. Over and
out!
An diesem Tag wurden gequält:
Ford Focus Traveller (BJ 2002), und ein CD-Laufwerk
Spruch des Tages:
"Die Hälfte des Weges hab ich schon!" (SMS von Antha an KKE, 10km
vorm Kreuz Biebelried)
15.12. - Essigfabrik, Köln
Morgääääääähn!!! Das Kreuz und der Nacken des Anthas sind noch immer
verspannt von der vortägigen Fahrt. Soweit so mitgeteilt, ist das aber kein
Hindernis für einen weiteren Tag mit Lordi.
Am frühen Nachmittag geht es dann los, mit einem kleinen Umweg um Nalon
aufzugabeln, sticht das Auto von KKE mit schwerer Last geballter Power an
Monstermaniacs gen Köln. Murphy scheint seine Antipathie gegen Monsterfans
noch nicht ganz überwunden zu haben, denn selbstverständlich bleiben wir
erneut im Stau stecken. So brauchen wir eben für die Strecke nach Köln
doppelt so lang wie eigentlich gedacht - was jedoch auch egal ist, da
Monsterrocker, mit dem wir uns eigentlich vor der Halle treffen wollten,
genauso im Stau steht, und dementsprechend nicht sehr viel früher als wir da
ist.
Nach einer kurzen Vorstellung untereinander läuft uns auch gleich - sehr zur
Freude von Monsterrocker - Mr. Lordi über den Weg, mit dem wir noch ein
wenig plaudern können. Das Chefmonster signiert auch gleich alles was ihm
von den FC-Mitgliedern unter die Nase gehalten wird :-)
Kurz darauf kommt auch noch Udo (Dirkschneider) vorbeigeschlendert, der
freundlich grüßt, und sich seine monströsen Kollegen heute Abend ganz
gemütlich ansehen möchte. Aus diesem Grund war schon von vornherein klar,
dass die Setlist dahingehend überarbeitet wird dass für Udo "They only come
out at night" gespielt wird, auch wenn der German Tank dazu nicht selbst die
Bühne entern wird.
Danach wird die Zeit laaaaaaang… die Szene vor den Toren der Essigfabrik
friert quasi ein, und das ist wirklich wörtlich zu nehmen. Das vom Vortag
mitgeschleppte leichte Kopfweh des Anthas steigert sich währender der
Wartezeit bis zu einem hämmernden Kaskado, und auch Schüttelfrost setzt ein.
Fuck, jetzt bloß nicht krank werden… Aber es ist ein interessantes Gefühl
halb zu erfrieren und gleichzeitig aber auch wie blöd zu schwitzen o_O.
Empfehlen kann man es allerdings nicht.
Kaum in der Halle zieht es den Webmaster auch schon in Richtung der stillen
Örtlichkeiten, auf der Suche nach Erleichterung. Dort kommt das Mittagessen
dann auch prompt auf der falschen Seite wieder zum Vorschein. Aber
wenigstens einen Vorteil hat das ganze, es braucht kein Kostüm und keine
Schminke mehr, das Antha sieht so schon aus wie eine wandernde Leiche. Dafür
aber ist es für den Rest des Abends ziemlich weggetreten…
Los geht es dann wie immer mit Kaledon, die in Köln nicht gar so viele
Reaktionen hervorrufen, aber erneut mit vollem Einsatz dabei sind. Danach
kommen wieder The Dogma, die schon am Vorfeld des Konzertes mit großen
Problemen zu kämpfen hatten - so hat der frisch reparierte Bus auf der Fahrt
erneut den Geist aufgegeben, weshalb es zunächst nicht einmal klar ist ob
die Italiener überhaupt auftreten können. Doch es geht alles gut, und die
noch fehlenden Mitglieder von The Dogma kommen noch rechtzeitig wenige
Minuten vor dem Auftritt an. Monsterrocker und KKE tauschen indes die
Plätze, um dem fliegenden Wischmopp von KKE Bangfreiheit in der ersten Reihe
zu verschaffen. Wie es aussieht gefällt en Italienern unser gut mitgehendes
Fanclub-Häufchen auf der rechten Seite sehr gut… ;-) Sieht man einmal von
dem noch immer in Jacke und Mütze vor sich hin frierenden Antha ab, das bis
auf gelegentliche Einsätze der Kamera froh ist sich auf den Füßen halten zu
können. Trotz Gehörschutz ist so eine Lautstärke in diesem Zustand nicht
gerade der Gesundheit förderlich… :-(
Ähnlich verläuft die Sache dann auch bei den etwas verspätet beginnenden
Lordi… Die an diesem Abend fehlende Energie des Webmasters machen aber zum
Glück die rundherum positionierten und amtlich abrockenden
Fanclub-Mitglieder wieder wett. Das schwächelnde, erneute Nicht-Monster wird
aber leider auch von der Bühne aus bemerkt, mist… :-( Da hilft auch alles
Anfeuern nix, beim Antha geht an diesem Abend gar nix mehr.
Zum Glück herrscht aber an diesem Abend sehr gute Stimmung in der ordentlich
gefüllten Halle, da fällt ein frierender, mit Übelkeit kämpfender Zuschauer
nicht weiter auf…
Bei der anschließenden kurzen Foto- und Signingsession im eiskalten und
streng riechenden (und das lag NICHT an den Monstern!!!) Keller der
Essigfabrik fällt der wankende Webmaster zuerst fast die steile Treppe
runter, und bekommt anschließend auch noch vom Obermonster persönlich die
Auflage am nächsten Tag "mindestens 15h zu schlafen". Nunja… aber zumindest
fürs Schießen von ein paar Fotos reicht die Energie noch - auch wenn sich
das Antha hinter der Kamera versteckt als ob es eine Schutzschild wäre. Es
sind wieder ein paar Leute glücklich gemacht, auch wenn an diesem Abend
nichts so wirklich hingehauen hat…
Die Rückfahrt zu KKE dauert dann wenigstens nicht mehr so lange, und auch
die draußen herrschenden -13° werden durch die Autoheizung effektiv am
Eindringen gehindert. Die letzte Handlung des Tages besteht aus einem kurzen
Mitternachtsimbiss, bevor das Bett aufgesucht wird.
In Köln bibberten mit dem Webmaster:
KKE, Nalon, Monsterrocker, Killer-Lady, Lordi's Bitch, Arashi, Bassdämon,
Miss Killjoy, Starmie
Spruch des Tages:
"KALT!!!" (jeder mindestens 10x vor der Halle)
16.12. - Operation Virusbekämpfung
Soviel gleich zu Anfang, die Anordnung von Mr. Lordi konnte nicht befolgt
werden. Also, was jetzt das Ausmaß der Schlafzeiten betrifft. Der Rest wie
Bettruhe, literweise heißer Tee und eine schöne heiße Dusche sind einfacher
umzusetzen, und werden deshalb auch eingehalten. Wenigstens ist jetzt auch
ein wenig Zeit die Fotos zu sichten, und auch schon ein paar zu bearbeiten…
Ansonsten ist der Tag komplett ereignislos, und das was gestern mit voller
Wucht zugeschlagen hat, scheint heute bereits im Rückzug begriffen zu sein.
Vielleicht hat sich der Virus, oder was auch immer, vor den Monstern gestern
so erschreckt dass er freiwillig das Weite sucht. Zu wünschen wäre es, denn
immerhin stehen noch 3 weitere Konzerte an, die der Webmaster wenn möglich
NICHT so nackt wie die letzten beiden bestreiten will!
Sollte sich die Krankheit nicht verziehen, muss vielleicht doch Dr. Sin zu
Hilfe gerufen werden…
An diesem Tag im Würgegriff:
Wasserkocher & Computer
Spruch des Tages:
"Bist du Wach?" (KKE gegen Mittag zum sich gerade noch einmal im Bett
umdrehenden Antha)
17.12. - Neue Stadthalle, Langen
Nach einem gemütlichen Frühstück in Form eines halben Huhns, sowie der
notwendigen Vollbetankung des fahrbaren Untersatzes (70 Euro, autsch…) zieht
es den Webmaster um Mittag gen Langen. Aus den veranschlagten zweieinhalb
Stunden Fahrzeit wird es natürlich mal wieder nichts, denn, wie sollte es
anders sein, staut es sich rund um Frankfurt ein klein wenig.
Jedoch wird die kurzfristige Stautrübsal erheitert durch ein recht
auffälliges Gefährt dass vom österreichischen Kombi überholt wird. Flugs
wird zum Handy gegriffen und die Besitzerin des Gefährts verständigt - was
ein großes Hallo bei dem betreffenden Fanclub-Mitglied (Hellcow) auslöst.
Nach dem kurzen Handy-Smalltalk im Stau trifft man sich etwa eine Stunde
später vor der Halle wieder. Zum Glück, denn das Antha wäre beinahe in der
Autobahnabfahrt von einem rutschenden Verkehrsteilnehmer abgeschossen worden
- puh.
Nunja, die Halle… wir finden eine Bibliothek und ein Schwimmbad, aber keinen
Eingang zu einer Veranstaltungshalle. In Ermangelung anderer Beschäftigung
und des doch recht frischen Windes draußen umrunden wir das Gebäude, und
finden dann doch etwas das in etwa wie ein Eingang aussieht. Als wir dann
aber zunächst Amen und danach dem Tourmanager (der uns mitteilt dass noch
nicht offen wäre - wären wir jetzt aber auch nicht drauf gekommen…) in die
Arme laufen, dämmert es dass wir wohl eher im Backstagebereich gelandet
sind. Hoppla. Naja, aber wenn man uns schon reinlasst… äääh, nein, wir sind
ja anständig. Zumal uns dann auch noch ein netter Mitarbeiter der Halle den
Weg zum richtigen Eingang erklärt. Auf dem dann in ungefähr 50cm großer
Leuchtschrift "Neue Stadthalle Langen" prangt - okej, ihr kennt den Spruch
mit dem Wald und den Bäumen… -.-
Soviel dazu… wie es aussieht scheinen Hellcow und das Antha auch die ersten
zu sein - und das trotz eines wirklich riesigen und gemütlichen weil WARMEN
Foyers. Da beschließt der Webmaster doch gleich einmal sich zur Feier der
warmen und trockenen Wartezone trotz noch immer schmerzendem Fuß noch mal
ins Kostüm zu zwängen. Was dann auch bei dem sich tröpfchenweise
ansammelnden kläglichen Häufchen vorm Eingang auch sehr freudig aufgenommen
wird - und das Nachwuchsmonster einmal mehr ob der Blitze fast erblindet.
Der Einlass ist an diesem Abend etwas verspätet, was aber aufgrund der
warmen und trockenen Umgebung niemanden so wirklich stört. Während des
Wartens freundet sich der Webmaster auch noch mit einem Mädel an, das eine
ähnliche Leidenschaft hegt - es reist nämlich den Mannen von Avantasia
hinterher. Tour-Follower unter sich, sozusagen ;-)
Auch eine Abordnung von Lordifans aus Frankreich (die der Webmaster bereits
2007 bei einem Lordi-Konzert in Madrid kennenlernen durfte…) hat sich in
Langen eingefunden
In der Halle selbst gibt es dann kaum Überraschungen, denn die Show startet
pünktlich auf die Minute. Kaledon sind wieder einmal sehr bemüht, aber
können erneut nicht mehr als artiges Mitnicken und -klatschen auslösen. The
Dogma kommen dafür bei einem Gutteil des Publikums sehr gut an, denn man
kann viele fliegende Mähnen erspähen, und auch die Anzahl der gen
Hallendecke gereckten Fäuste und Pommesgabeln erhöht sich deutlich. Einzig
Danieles Mikrofon spielt nicht so ganz mit, sodass er es etwa bei der Hälfte
des Gigs mit dem gut gemeinten Hinweis ans Publikum "Never buy cheap
batterys!" gegen ein anderes austauschen muss.
Auch bei Lordi gibt es nichts zu meckern - die Monster sind nach etwas
durchwachsenem Beginn dann voller Elan und Spielfreude am Werk, und schaffen
es auch wieder das nicht übermäßig zahlreiche Publikum ordentlich
mitzureißen. Einzig Amen wirkt an diesem Abend ein wenig müde, post etwas
weniger als gewohnt und auch seine schräge Tanzeinlage bei Nonstop Nite
bleibt aus. Auch hier zickt die Technik wieder ein wenig, so bleibt die
erwartete Abkühlung durch Lordi's CO2-Kanone bei Who's your Daddy dieses Mal
leider aus.
Beim anschließenden kurzen Backstagetreff, für den der Webmaster mitsamt den
restlichen Probanden über das Kabelgewirr der Bühne stolpern muss (und sich
dabei erneut fast die Haxen bricht -.-), zeigt sich die Mumie ziemlich
erschöpft. Da wurde wahrscheinlich der Day-Off gut genutzt… ;-) Otus zieht
an diesem Abend (leider, für Hellcow) als zweites Opfer des Vortages die
Dusche und das Bett vor - das sei ihm auch gegönnt so wie er sich jeden
Abend am Drumkit austobt… Dafür ist die Stimmung aber dank der gezählten 4
Meet & Greet People die von der Band auch noch ein Bier angeboten bekommen,
so locker wie selten. Es bleibt auch endlich mal wieder die Zeit für einen
kleinen Smalltalk, und der Nachwuchs-Kalma bekommt die Chance das Kostüm von
OX ein wenig genauer zu untersuchen. Dabei stellt sich heraus dass das
angeblich soooo schwere Stahl-Kettengeflecht (O-Ton OX) aus leichtem
Aluminium besteht - ertappt… ;-)
Nachdem sich dann die Band auch unter die Dusche verzieht, besuchen Antha
und Hellcow noch schnell das (saubere!!!) Backstage-Klo, ehe es über die
Bühne wieder zurück in die Halle geht. Natürlich nicht ohne vorher noch OX'
Setlist abzumontieren - man braucht doch schließlich ein kleines Souvenir…
Im Foyer der Halle besucht Hellcow noch kurz den Merchstand, während das
Nachwuchsmonster sich auf die ein wenig verloren in der Gegend
herumstehenden Cosimo und Daniele von The Dogma stürzt. "I recognize the
voice…" meint ein erstaunter Cosimo, der ja klarerweise vorher noch nicht
wusste dass das Antha unter dieser Maskerade steckt. Es entspinnt sich noch
ein recht lustiges Gespräch, in dessen Verlauf wir auch erfahren dass der
Nightliner von The Dogma am Vortag erneut auf der Autobahn liegen geblieben
ist, und die gesamte Busbesetzung das Riesenteil unter Aufbietung aller
körperlichen Kräfte vom Mittelstreifen schieben musste. Die armen Italiener…
auf solche Tour-Anekdoten kann man ja wirklich verzichten… :-(
Etwa um ein Uhr nachts geht es dann im Konvoi in Richtung Weimar, wo der
Webmaster in einem lauschigen ländlichen Plätzchen diese und die kommende
Nacht verbringen wird.
In Langen verbreitete mit dem Webmaster Chaos:
Hellcow
Spruch des Tages:
"PERKELE!!!" (Amen, nachdem der Nightliner mitsamt seinen Klamotten
zum Tanken weggefahren war...)
18.12. - Quasimodo, Pirmasens
Der Ort des Grauens, wenn man mal so sagen darf… aber alles der Reihe nach.
Zunächst wird der Webmaster als Morgengruß vom gesamten familiären Anhang
von Hellcow empfangen - hier ist nämlich die ganze Familie im Fanclub
vertreten!
Nach dem ersten vorsichtigen Kennenlernen (vorsichtig… man beginnt schon
nach wenigen Minuten mit wechselseitigen Kreischanfällen XD), geht es dann
auch schon los in Richtung Pirmasens. Das brave Büsschen von Hellcow wird
vollgepackt, und eine blendend gelaunte, mangels Autoradio ständig laut
"Nonstop Nite" gröhlende Gruppe zuckelt gemütlich gen… ja, welche
Himmelsrichtung eigentlich? So genau ist das nicht zu eruieren, fest steht
jedoch nur dass die Fahrt aufgrund der Witterungs- und Verkehrsverhältnisse
gute 5 Stunden dauert. Dank der Navi-Unterstützung von Antha wird das
Quasimodo, bzw überhaupt Pirmasens dann auch relativ problemlos gefunden -
ohne Navi wären wir wahrscheinlich zehnmal dran vorbei gefahren.
Vor der Halle auf dem rutschigen Parkplatz stellt sich dann auch relativ
schnell heraus, dass das Quasimodo nicht sonderlich groß ist - es gibt auch
nur eine kleine Umkleide, sodass Lordi in ein nahe gelegenes Hotel
ausweichen müssen…
Dafür scheinen wenigstens The Dogma und Kaledon Glück zu haben - sie haben
einen neuen Nightliner bekommen, der dafür aber innen komplett rosa
ausgestattet ist, sogar das Bettzeug in passendem Farbton! Cosimo musste
sehr herzlich über meine Definition "So you got a gay-bus!" lachen - aber es
passte in dem Moment einfach so gut…
Ansonsten gab es an diesem Abend aber eher weniger zu lachen… der rutschige
Parkplatz ist geradezu prädestiniert sich die Haxen zu brechen, weshalb das
Kostüm erstmal gleich wieder im Bus bleibt. Der Eingang zur Halle ist
ebenfalls nicht leicht zu finden, hier leistet eine Abordnung von
Monstermaniacs aus Belgien Pionierarbeit, indem sie das (Raucher-)Zelt
auskundschaftet das den Eingang ausmacht. Natürlich zieht es dort wie eine
Hechtsuppe, weshalb die Warterei die Stimmung etwas dämpft. Aber kaum geht
die Tür auf, geht’s auch schon rund - das heißt, für die anderen. Denn das
Antha muss erstmal warten, da die Gästeliste auf mysteriöse Weise
verschwunden ist. Ein entnervtes Telefongespräch mit dem Tourmanager später,
wird aber anstandslos Einlass gewährt. Derweil hat die höllische
Fanclub-Familie bereits in weiser Voraussicht für den aufgehaltenen
Webmaster einen Platz an der Sonne (sprich, der ersten Reihe) freigehalten.
Hier wird dann klar wie klein die Halle wirklich ist… die Bühne ist gerade
mal kniehoch, und wenn man die Hände ausstreckt kann man fast die Mikrofone
berühren. Sehr… kuschelig.
Leider springt die kuschelige Atmosphäre aber nicht auf die Besucher über,
denn das Publikum ist bis auf wenige Ausnahmen (die sich fast ausschließlich
auf der linken Seite im Bereich der Fanclub-Abordnung befinden) während der
beiden Vorgruppen so gut wie tot. Bei einigen Ansagen von Dogma-Fronter
Daniele herrscht gar Totenstille - bis auf ein aus Leibeskräften brüllendes
Antha. *seufz* Die Stimme dankt es dann später, denn etwa ab der Hälfte des
Lordi-Gigs ist bis auf krächzen und Lippen bewegen nichts mehr drin. Dafür
geht das Publikum aber wenigstens zu Lordi anständig ab, wenn auch keine
allzu ausgelassene Stimmung herrscht. Dafür ist die familiäre Größenordnung
der Halle und der sparsame Einsatz des Nebenwerfers ein echter Glücksgriff
für die Kamera des Fanclub-Leiters - denn der fototechnisch bisher immer zu
kurz gekommene Otus sitzt sogar noch in Blitzreichweite. Eigentlich ist
Blitz ja ein no-go bei Konzerten da es die ganzen Lichteffekte zerstört -
doch in Pirmasens hing derartig wenig Licht an der Decke dass man ohne Blitz
erst gar keine anständigen Aufnahmen zusammenbringen konnte - sogar die
Profi-Fotografen stiegen nach ein paar Versuchen auf den Blitz um - das sagt
einiges… Dafür wurden die Akkus der Kamera auch gründlich strapaziert - alle
drei Sätze kamen zum Einsatz.
Die Monster zollen dieses mal auch dem näher rückenden Weihnachtsfest Tribut
- so spielt Awa bei ihrem Chat-Moment mit Lordi wie schon am Vortag erneut
"Jingle Bells" an, und Lordi stapft als "Blood Red Santa" auf die Bühne und
verteilt etwas Merchandise aus seinem Sack. Dies macht ganz besonders ein
kleines Antha glücklich - ist doch "Blood Red Santa" der ursprüngliche
Originaltitel von Blood Red Sandman… Wo wenn nicht hier und jetzt könnte das
besser passen?!
Auch Granny (aka Teemu) scheint dieses mal auf den Webmaster aufmerksam
geworden zu sein, und haut zweimal halbherzig auf das Antha ein, ehe er sich
zum Gaudium der umstehenden Besucher ein Schreiduell mit selbigem liefert.
XD
Nach dem Konzert folgt auch gleich wieder die Ernüchterung… aufgrund des
beschränkten Platzangebotes im Backstagebereich gibt’s heute eigentlich kein
offizielles Meet & Greet - einzig die beiden angereisten Belgier profitieren
von den plötzlich verschwundenen Fanclub-Mitgliedern für die die Band extra
noch gewartet hätte… o_O so ein Mist aber auch. Shit happens wie man so
schön sagt… aber das sollte im Endeffekt das kleinste Problem in dieser
Nacht darstellen…
Nach dem Abmontieren aller noch vorhandenen Konzertposter in der Halle (das
Konzert ist doch eh vorbei, und wir brauchen eine Ersatzbefriedigung…) gibt
es noch kurz die Gelegenheit für ein kleines Pläuschchen mit Cosimo und
Daniele, ehe der Fanclub aus der Halle gekehrt wird. Draußen erfolgt dann
die (böse) Überraschung - es hat geschneit. Und zwar nicht zu knapp.
Zwischen 15 und 20 cm hat der Himmel abgeladen, und es stürmt und schneit
noch weiter. Na herrlich… Im Schrittempo geht es dann von der Halle gen
Heimat der Hellcow'schen Familie - inklusive einer Irrfahrt durch diverse
Kreisverkehre, weil das Navi durch das abartig dichte Schneetreiben die
Position nicht exakt bestimmen kann. Aber schließlich findet man doch den
Weg wieder raus - zumindest aus Pirmasens, aber nicht aus der Schneehölle.
Im Schrittempo geht es über eine zugeschneite (vermutliche, denn aufgrund
der Neuschneemassen besteht kein Unterschied mehr zwischen Fahrbahn und
Umland) Straße dahin. Irgendwann findet sich dann ein Hinweisschild auf eine
Autobahn, dem freudig Folge geleistet wird. Aber auch auf der Autobahn sind
die Verhältnisse nicht viel besser… es stürmt und schneit als ob es kein
Morgen gäbe, während sich der brave alte VW-Bus langsam aber unaufhaltsam
seinen Weg bahnt.
Tja… was soll man sagen. Dauerte die Hinfahrt bereits 5h, schlägt die
Rückfahrt nun mit ganzen 7h zu Buche, bis die inzwischen leichenblasse und
übernächtigte Truppe um acht Uhr morgens (!!!) endlich in Weimar ankommt.
Dort kriecht das Antha sofort in den Schlafsack.
In Pirmasens wurden beinahe eingeschneit:
Hellcow, Julia Fuchs, NEMO, Graemveo, Riku, KalmageddonMB
Spruch des Tages:
"Nonstop Nite!" (die komplette Hellcow'sche Familie, die ganze Hin-
und Teile der Rückfahrt über. O_o)
19.12. - Capitol, Hannover
*gnrk* Das Erwachen um 10 Uhr morgens ist… träge. Unerfreulich. Verklebt.
Ein Webmaster auf Automatikbetrieb schlurft ins Bad, und erweckt sich mit
einer heißen Dusche von den Toten. Für eine lange Abschiedsszene bleibt
leider keine Zeit (zumal die Hälfte der Familie auch noch den Schlaf der
Gerechten schläft), aber dem scheidenden Besucher wurde eine liebe Nachricht
mit einer kleinen Abschiedssüßigkeit ans Gepäck geheftet - vielen Dank! :-)
Nachdem das ganze Gepäck wieder in den Kombi geschaufelt, und selbiger von
den 20cm Schneemassen befreit wurde, rutscht das Antha auch schon los in
Richtung Detmold zur Heimstätte der zweiten Fanclub-Leiterin Kitara. Aus
zwei Stunden Fahrzeit werden wieder einmal drei, dafür ist der Empfang mit
einer höchst leckeren warmen Mahlzeit aber sehr herzlich.
Es bleibt allerdings nicht sehr lange Zeit zum ausruhen, denn schon nach
kurzer Zeit geht es zusammen weiter nach Hannover. Dort friert man erneut
gemeinsam vor der Halle - und freut sich sehr über ein Wiedersehen mit der
Abordnung aus Franzosen die schon in Langen mit dabei war, sowie mit dem
einzigen schwedischen Fanclub-Mitglied Judge Death. Der internationale Gig
wird komplettiert durch Besucher aus Holland, Norwegen und sogar Kanada!
Beim pünktlichen Einlass gibt es heute erneut Schwierigkeiten mit der
Gästeliste - und der Tourmanager ist gerade nicht erreichbar. So kostet es
einige Überredungskunst, bis die zwei Fanclub-Leiter nun endlich die Halle
entern können. Wie es sich später herausstellt, hatte der Veranstalter nur
seine Gästeliste ausgedruckt, und die zweite Seite mit den Gästelisten der
Bands nicht… Glücklicherweise konnten Killer-Lady und unsere französischen
Freunde noch rechtzeitig einen Platz am rechten Bühnenrand sichern, somit
stand einem krönenden Abschluss nichts mehr im Wege.
An der Front reift dann aber gleich die Erkenntnis: das was die Bühne
gestern zu niedrig war, ist die heutige zu Hoch. Das Bühnengitter befindet
sich für den etwas kurz geratenen Webmaster in etwa auf Schulterhöhe, und
der Bühnenrand thront noch irgendwo einen Meter darüber. Großartig -.- Wird
wohl doch nicht alles so eitel Wonne - zumindest das steife Genick ist schon
mal sicher.
Da der Gig den Tourabschluss darstellt, ist dementsprechend auch so ziemlich
alles an diesem Abend crazy. Das geht schon bei der Vorband Kaledon an, die
erstmal mit einer abartigen Nebelwand derart eingeräuchert wird dass man
kaum noch etwas sieht, was auch dem Sänger Probleme zu machen scheint da ihm
gleich mehrmals die Stimme wegbleibt, was bei den vorangegangenen Konzerten
noch nie der Fall war. Für den ersten Lacher des Abends sorgt Daniele, der
nur mit einem Bademantel bekleidet und auf einem Mikroständer reitend in den
Auftritt von Kaledon platzt, und mit inbrünstiger Heliumstimme mitsingt.
Später beim Auftritt von The Dogma geben bei "Dirty Dark Diane" der
Schlagzeuger und der Bassist von Kaledon zum Gaudium des Publikums zwei
aufreizende Tänzerinnen, ehe die abartige Nebelwand zurückkehrt. Nebelwerfer
auf Speed… -.- Doch irgend jemand scheint sich dann zu erbarmen und das Ding
doch noch abzuschalten, so gibt es dann bei "Black Roses" freie Sicht auf
eine komplett überfüllte Bühne - stürzen sich doch sowohl die Mannen von
Kaledon als auch die ganze Technik-Crew mit allen verfügbaren Instrumenten
auf die Bühne, und stiften dort zur Freude der Besucher ein heilloses Chaos.
Den Vogel schießt aber Teemu, der Bühnentechniker von Lordi ab, der nackt
eine heiße Tanzeinlage hinter dem Keyboard abliefert. Lauter Wahnsinnige
hier…
Solcherart aufgeheizt, geht das Publikum dann auch zu Lordi ab wie Schmidt's
Katze. Die Weihnachtlich dekorierte Bühne, inklusive unglaublich kitschiger
Christbaumkugeln und Glitzergirlanden an allen Mikroständern sorgt für die
entsprechende weihnachtliche Stimmung. Von der Party vor der Bühne
angesteckt, ergehen sich die Monster sogar zweimal in Timingproblemen, indem
sie Rock Police und Granny's Gone Crazy im Eifer des Gefechts etwas
schneller spielen, wodurch die vom Band eingespielten Backing Vocals ein
wenig hinterherhinken. XD Tja was solls, ist doch das letzte Konzert der
Tour, da darf man darüber auch mal hinweg sehen ;-) Dafür gibt’s auch erneut
Blood Red Santa statt Sandman, inklusive der von Mr. Lordi persönlich
verteilten Geschenke.
Überhaupt gibt die Band an diesem Abend noch einmal ihr Bestes, und lässt
sich nicht einmal von einem vorwitzigen Webmaster drausbringen, der zum
Gaudium des Publikums aus vollem Halse das von Awa angespielte Jingle Bells
(pardon Jingle BALLS) ankündigt… ;-) Sorry, aber ich konnte es mir einfach
nicht verkneifen… *g*
Nach dem Konzert kommt dann immerhin mit Pestdoktor noch ein
Fanclub-Mitglied das sich beim Webmaster vorstellt und seinen Fanclub-Pass
abholt - aber leider gleich darauf wieder verschwindet. Ansonsten ist
abgesehen von KKE der den Platz auf der Bühnenseite von OX vorzieht, sowie
die während des Konzertes in der Nähe stehenden Killer-Lady und Hisui nichts
von anderen Fanclub-Mitgliedern zu sehen. Was ich, wie ich an dieser Stelle
hervorheben möchte, sehr bedauere.
Da nach dem Konzert (abgesehen von Killer-Lady, die bereits in Stuttgart mit
der Band auf Tuchfühlung gehen durfte) keines der Fanclub-Mitglieder mehr
greifbar ist, beschränkt sich der von der Band erwartete Backstage-Auflauf
des Lordicted-Fanclubs auf die beiden Fanclub-Leiter. Ein eher ernüchterndes
Ende der Tour.
Für dicke Luft sorgt Backstage ein holländisches Groupie, das sich wohl
selbst ein wenig zu wichtig nimmt, und einerseits meint die anderen Fans
herumkommandieren zu können, und andererseits auch dem Obermonster
augenscheinlich ordentlich auf den Wecker geht. Der Blick des Tourmanagers
spricht Bände.
Ernüchternd anschließend auch die Tatsache gemeinsam mit angesprochenem
ultranervigem Groupie von der Security recht unfreundlich durch den
Hintereingang aus der Halle komplimentiert (besser gesagt: geworfen) zu
werden, wo man von einem erneuten dichten Schneetreiben empfangen wird. Das
hätte nun nicht sein müssen. Dementsprechend lohnt es auch nicht wirklich
auf die Band zu warten, zumal diese bei dem Wetter um spätestens 3 Uhr los
müssen, um den Rückflug von Düsseldorf aus noch rechtzeitig zu kriegen…
Also geht es gen Kitaras Heimat, wo ein müdes Antha wie ein Stein
einschläft.
In Hannover feierten mit dem Webmaster (oder auch nicht…):
Kitara, KKE, Killer-Lady, Judge Death, Hisui, Der Pestdoktor, Bucky21,
Sonnentiger, Hell-Klöfi, Tamei, Ramis, Kalma73, und vermutlich noch einige
mehr…
Spruch des Tages:
"Jingle Beeeeeeells!!!" (Das Antha beim WyD-Chat von Lordi und Awa,
Sekunden bevor Awa selbiges anspielt - sehr zum Gaudium des Publikums)
20.12. - It's over now…
Pirmasens und Hannover haben letztendlich ihre deutlichen Spuren
hinterlassen, denn das Antha kehrt erst gegen halb ein Uhr Nachmittags von
den Toten zurück. Da aber ein normaler Arbeitstag ist, und auch eine
Fanclub-Leiterin nicht ewig Urlaub hat muss auch Kitara irgendwann in die
Arbeit. So bleibt nur noch kurz ein leckeres Nudelgericht einzuwerfen, und
dann heißt es für den Webmaster auch schon wieder zusammenpacken und gen
Heimat düsen. Alles ist ein bisschen hektisch, deshalb fällt der Abschied
gezwungenermaßen recht kurz und knapp aus. Aber es wird definitiv nicht das
letzte Mal gewesen sein… :-)
Auf der Heimfahrt spielt dann wieder mal das Wetter nicht so ganz mit… bei
Würzburg herrscht eine Nebelsuppe als würde gleich das Ende der Welt kommen,
und der österreichische Kombi wird fast von einem Nebel-Raser abgeschossen.
Puh! Eine Unfallstelle bei Nürnberg, sowie starker Regen von Nürnberg bis
München, und Schneefall ab Rosenheim bremsen den Webmaster noch zusätzlich
ein. So schlägt die Fahrt (ohne großzügige Pausen gerechnet) mit guten 10h
zu Buche, ehe ein im wahrsten Sinne des Wortes gerädertes Antha gegen ein
Uhr Nachts die heimatliche Garage ansteuert. Da selbige Einfahrt aber unter
ca. einem Meter Schnee begraben liegt, ist zuerst noch ein etwa
halbstündiger Einsatz der Schneeschaufel erforderlich, ehe ein todmüdes,
geschundenes Nachwuchsmonster ins eigene Bett kriechen darf.
Es ist vorbei, es war trotz aller Strapazen genial - aber jetzt brauch ich
erst einmal die 15h Schlaf die mir Lordi in Köln empfohlen hat. Over and out
- see ya auf der nächsten Tour!
Ein letztes Mal stark belastet:
Ford Focus Traveller BJ 2002
Spruch des Tages:
"Häh?" (Das Antha kurz nach dem Aufwachen)
Die Setlist:
1. Babez for Breakfast
2. Dynamite Tonite
3. My Heaven Is Your Hell
4. Bite it like a Bulldog
5. Nonstop Nite
6. Rock Police
7. Call Off The Wedding / It Snows In Hell
8. Who's your Daddy
9. Last Kiss Goodbye / Not The Nicest Guy
10. Granny's Gone Crazy
11. Blood Red Sandman
12. Hate At First Sight / Evilove
13. Dr. Sin Is In
14. Bringing Back The Balls To Rock
15. This Is Heavy Metal
16. Devil Is A Loser
17. Biomechanic Man (Köln: They Only Come Out At Night)
18. Hard Rock Hallelujah
19. Would you love a Monsterman
Die Eckdaten
der Tour des Webmasters:
1 Kombi
2 Antha'sche Persönlichkeiten
3 Liter Eistee (bin von mir selbst überrascht...)
5 Liter Scheibenwaschmittel
7 Konzerte
12 Tage
17 Sanifair-Bons
23 Fanclub-Mitglieder
36 kg Gepäck (inkl. Getränke)
88 Stunden Fahrzeiten ca.
95 Euro für Merchandise
314 Euro Spritkosten
1347 Fotos
4874 km |
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